Was beim Mahlen passiert
Eine Kaffeebohne ist ein kleiner Tresor für Aromen. Solange sie ganz ist, bleiben die meisten flüchtigen Aromastoffe gut geschützt. Beim Mahlen vergrößert sich die Oberfläche um ein Vielfaches, und die Aromen beginnen sofort zu entweichen. Deshalb duftet frisch gemahlener Kaffee so intensiv: Du riechst gerade, wie sich das Aroma verabschiedet.
Der Unterschied in der Tasse
Frisch gemahlen schmeckst du die Noten, die in der Bohne stecken: bei Black Savan die dunkle Schokolade und die gerösteten Nüsse, bei Amber Rise die floralen Nuancen und feinen Zitrusnoten. Vorgemahlener Kaffee schmeckt dagegen schneller flach und austauschbar.
Der richtige Mahlgrad
- Fein wie Puderzucker: Siebträger und Espresso
- Mittelfein wie feiner Sand: Handfilter und Vollautomat
- Mittel: Filtermaschine und AeroPress
- Grob wie grobes Meersalz: French Press und Cold Brew
Welche Mühle?
Eine Kegel- oder Scheibenmahlwerk-Mühle mahlt gleichmäßiger als eine Schlagmühle mit Messern. Gleichmäßig gemahlener Kaffee extrahiert gleichmäßig, und genau das schmeckst du. Schon eine gute Handmühle macht einen großen Unterschied.
Richtig lagern
Ganze Bohnen kühl, trocken und lichtgeschützt lagern, am besten im gut verschlossenen Beutel. Nicht in den Kühlschrank: Dort nimmt Kaffee Feuchtigkeit und fremde Gerüche an. Und immer nur so viel mahlen, wie du gerade brauchst.











